Donnerstag, 20. Oktober 2016

EuGH kippt europäische Tradition

"Kapitalinteressen über die Menschen gestellt / Nun ist der Gesetzgeber gefordert" (lifePR) (Saarbrücken, 21.10.2016) Zur Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs, nach der Ausländische Versandapotheken sich nicht länger an die deutsche Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV) halten müssen, erklärt der Geschäftsführer der 1A-GESUND Gruppe und Vorsitzende des Kooperationsbeirats des BVDAK: "Der EuGH kippt damit eine grundlegende europäische Traditon: Das Recht hatte in Europa immer den Menschen zu dienen. Nun werden Kapitalinteressen über die Bedürfnisse der Patienten gestellt. Boni werden höher bewertet als eine langfristig gut funktionierende Arzneimittelversorgung der Bevölkerung. Als erstes wird den Apotheken in Deutschland der Boden unter den Füssen wegzogen, als nächstes verlieren die Patienten damit die Möglichkeit, sich kompetent beraten zu lassen. Die Hände reiben sich dann anonyme ausländische Kapitalgesellschaften, die nicht mehr an geltendes Recht in Deutschland gebunden sind. Da muss der Gesetzgeber gegensteuern!" Hintergrund: Die Luxemburger Richter halten die Preisbindung in ihrer heutigen Form für europarechtswidrig. Für deutsche Apotheken und deren Patienten dürften die Folgen mittelfristig erheblich sein. Mehr dazu: http://www.lifepr.de/pressemitteilung/1a-gesund-ev/Bonfert-EuGH-kippt-europaeische-Tradition/boxid/619043 http://ow.ly/8iox305n9UC

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